Endometriose

Frauen für Studienteilnahme gesucht

Endometriose kann sehr unterschiedliche Symptome verursachen. Das erschwert oft die Diagnose und die Auswahl der passenden Behandlung. Schätzungen zufolge sind 10 bis 15 Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter von Endometriose betroffen. 

Bei Ihnen besteht ein Verdacht auf Endometriose? Es werden Studienteilnehmerinnen im Alter zwischen 18 und 50 Jahren in den Bundesländern Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt gesucht.

Als moderne Krankenkasse beteiligen wir uns regelmäßig an Projekten des Innovationsfonds. Der Fonds ist beim Gemeinsamen Bundesausschuss angesiedelt; über die Förderung entscheidet der dort eingerichtete Innovationsausschuss, in dem Krankenkassen, Ärzteschaft, Krankenhäuser und Bundesministerien vertreten sind. Gefördert werden innovative Versorgungsformen, die bei nachgewiesenem Nutzen Grundlage für eine spätere Aufnahme in die Regelversorgung sein können.

Für Frauen, bei denen der Verdacht auf Endometriose besteht, dürfte das aktuelle Projekt Endo-Eve von großem Interesse sein. Noch bis 2028 werden 18- bis 50-jährige Teilnehmerinnen für eine wissenschaftliche Studie gesucht. Beteiligt sind Universitätskliniken und niedergelassene Ärztinnen und Ärzte in Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt, was bei einer eventuellen Teilnahme zu bedenken ist.

Ziel des Projekts ist es, Endometriose früher zu erkennen, die Diagnose zu beschleunigen und betroffene Frauen durch eine koordinierte, moderne Versorgung besser zu unterstützen.

Das Wichtigste zu Endo-Eve auf einen Blick

  • Personenkreis: Frauen zwischen 18 und 50 Jahren mit Verdacht auf Endometriose, bei denen noch keine gesicherte Diagnose vorliegt
  • Behandlung: Früherkennung in der gynäkologischen Praxis und Überweisung an ein Endometriosezentrum
  • Regionen: Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt

Frauen mit dem Verdacht auf Endometriose im Alter von 18 bis 50 Jahren, die noch keine gesicherte Diagnose haben.
 

Interessierte Frauen können sich bei allen gynäkologischen Praxen in Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt zu Endo-Eve anmelden.

Besteht ein Verdacht auf eine Endometriose, prüft die behandelnde Frauenärztin oder der Frauenarzt (mit Sitz in Baden-Württemberg oder Sachsen-Anhalt) zunächst gemeinsam mit Ihnen alle relevanten Kriterien. Sind alle Voraussetzungen gegeben, wird ein Anmeldebogen ausgefüllt und an das Team von Endo-Eve geschickt. Bei bestätigtem Verdacht meldet sich ein Endometriosezentrum zwecks Terminvereinbarung für eine Untersuchung. Gemeinsam werden anschließend die Behandlungsmöglichkeiten besprochen. Neben einer Operation oder der Verordnung von Medikamenten gehören dazu digitale Coachings und Unterstützungsangebote, unter anderem zu Themen wie Umgang mit Schmerzen, Bewegung, Ernährung, Partnerschaft oder Kinderwunsch.

  • Konkrete Hilfestellung bei der Diagnose und Behandlung von Endometriose, angepasst an Ihr persönliches Befinden
  • Schnelle und sichere Infos zu Behandlungen und Nebenwirkungen sowie Tipps zur Selbsthilfe
  • Dgitales Monitoring und Dokumentation von körperlichem und seelischem Wohlbefinden
  • Ausführliche Informationen zu Beratungsangeboten, wie z. B. Reha, Sozialrecht und Schmerztherapie

Endometriose ist eine chronische, schmerzhafte Erkrankung bei Frauen im gebärfähigen Alter. Dabei wächst Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter – zum Beispiel an den Eierstöcken, im Bauchraum oder am Darm. Dieses Gewebe reagiert auf Hormone und baut sich zyklisch auf und ab, was zu Entzündungen und Verwachsungen führen kann. 

Häufige Symptome sind sehr starke Regelschmerzen, Unterleibsschmerzen außerhalb der Regelblutung, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Schmerzen beim Wasserlassen oder Stuhlgang, unerfüllter Kinderwunsch.

Bei diagnostizierter Endometriose stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dazu gehören beispielsweise eine medikamentöse Behandlung, Schmerztherapie oder operative Eingriffe. Auf der folgenden Seite finden Sie einen Überblick über die verfügbaren Therapieansätze:

Weitere Informationen finden Sie im Frauengesundheitsportal