Neurodermitis ist die häufigste Erkrankung der Haut überhaupt. Allein in Deutschland leiden sechs Millionen Menschen daran. Trockene Heizungsluft kann die Symptome von Neurodermitis im Winter verschlimmern.
Trockene Heizungsluft kann Neurodermitis-Symptome verstärken. Mit diesen einfachen Maßnahmen schützen Sie Ihre Haut:
- Luftfeuchtigkeit regulieren: Halten Sie die Raumluftfeuchtigkeit bei 40-60 %. Stellen Sie Wasserschalen auf Heizkörper oder hängen Sie feuchte Tücher auf.
- Luftbefeuchter einsetzen: Verwenden Sie elektrische Luftbefeuchter, um die Luftfeuchtigkeit gezielt zu erhöhen und Ihre Haut vor dem Austrocknen zu schützen.
- Hautfreundliche Kleidung: Bevorzugen Sie weiche, atmungsaktive Stoffe wie Baumwolle oder Seide, um Hautirritationen vorzubeugen.
- Regelmäßig lüften: Lüften Sie kurz und kräftig (Stoßlüften), um die Luftqualität zu verbessern und die Feuchtigkeit zu regulieren.
- Intensive Hautpflege: Nutzen Sie reichhaltige, feuchtigkeitsspendende Cremes und Salben mit hohem Fettanteil, um die Hautbarriere zu stärken.
Diese einfachen Maßnahmen helfen, Ihre Haut bei Neurodermitis im Winter zu schützen und Symptome effektiv zu lindern.
Was ist Neurodermitis?
Das Wort „Neurodermitis“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt Hautentzündung. Die Erkrankung, bei der die Hautoberfläche chronisch entzündet ist, tritt bei den meisten Menschen in Schüben auf.
Wenn die Haut juckt, hilft vermeintlich nur Kratzen. Genau das macht aber alles nur noch schlimmer.
Gibt es auch seelische Folgen?
Auch die Seele leidet unter der Erkrankung. Die Haut schmerzt und bietet keinen schönen Anblick. Viele Jugendliche schämen sich für die Ekzeme und wunden Stellen. Da gerade die Psyche eine wichtige Rolle beim Ausbruch der Erkrankung spielt, können sich die Symptome so weiter verschlimmern.
Welche Folgen treten auf?
Die Haut wird wund und blutig und verliert so ihre wichtige Funktion als Schutzschild gegen schädliche Umwelteinflüsse. Außerdem kommt es zu einer Störung der Schweißbildung, der Hautdurchblutung und der Temperaturregelung. Als Folge verstärkt sich der Juckreiz und die Haut wird noch anfälliger für Entzündungen und Ekzeme.
Die Haut wird wund und blutig und verliert so ihre wichtige Funktion als Schutzschild gegen schädliche Umwelteinflüsse. Außerdem kommt es zu einer Störung der Schweißbildung, der Hautdurchblutung und der Temperaturregelung. Als Folge verstärkt sich der Juckreiz und die Haut wird noch anfälliger für Entzündungen und Ekzeme.
Neurodermitis ist eine erbliche Erkrankung. Die Veranlagung wird von den Eltern an die Kinder weitergegeben. Jedoch nicht bei allen Kindern erkrankter Eltern bricht die Neurodermitis auch aus.
Warum ist es schwierig die Ursache von Neurodermitis zu finden?
Da Menschen mit Neurodermitis auf sehr unterschiedliche Umwelteinflüsse reagieren und auch die Psyche eine große Rolle spielt, ist die Suche nach den Ursachen und der richtigen Therapie sehr schwierig.
Was beeinflusst die Entstehung von Neurodermitis?
Für den Krankheitsausbruch sind vor allem Umwelteinflüsse und psychische Faktoren verantwortlich. Durch eine verstärkte Abwehrreaktion des Körpers auf Nahrungsmittel, Hausstaub oder Blütenpollen bildet der Körper zu viele Antikörper. Diese führen dazu, dass sich die Haut entzündet und ein Juckreiz entsteht. Aber auch seelische Belastungen wie z.B. Stress, Trauer oder Angst können zum Ausbruch der Erkrankung selbst und später zu den immer wiederkehrenden Krankheitsschüben führen.
Neurodermitis gilt als unheilbar. Die Symptome können jedoch gut gelindert werden. Zunächst sollte den Ursachen auf den Grund gegangen werden.
In der Regel zielt die Behandlung darauf ab, die Beschwerden zu lindern und weitere Krankheitsschübe zu verhindern. Es gibt zahlreiche Medikamente wie z.B. Salben, Cremes und Emulsionen für die äußere Behandlung der Haut sowie Tabletten und Infusionen für die innere Behandlung. Auch hier ist eine ausführliche Beratung durch den Hausarzt notwendig.
Viele Erkrankte regieren auf bestimmte Nahrungsmittel wie Eier, Milcheiweiß, Fischeiweiß, Nüsse, Zitrusfrüchte und Äpfel, bestimmte Gemüse, Schweinefleisch, Lebensmittelfarbstoffe und Konservierungsmittel allergisch. Eine Ernährungsumstellung kann für diese Menschen sinnvoll sein, sollte jedoch unter Aufsicht des behandelnden Arztes erfolgen.