Coronavirus-Testverordnung und Schnelltestzentren

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick

Seit dem 30. Juni 2022 werden die Schnelltests gezielter eingesetzt. In einer neuen sogenannten Coronavirus-Testverordnung wurde festgelegt, wer weiterhin Anspruch auf einen kostenlosen Antigen-Schnelltest (PoC-Test) hat und wer sich mit drei Euro selbst beteiligen muss.

Coronavirus-Testverordnung

Bitte beachten Sie die ofiziellen Fragen und Antworten zu COVID-19 Tests des Bundesgesundheitsministeriums. Diese finden Sie unter diesem Link

Fragen und Antworten zu COVID-19 Tests - Bundesgesundheitsministerium

Wir haben für Sie die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst:

Ja. Auch für Bürgertests mit Eigenbeteiligung ist es notwendig, den Anspruch nachweisen zu können. Das geht z. B. mit der Eintrittskarte für eine Veranstaltung, dem Vorzeigen der Corona-Warn-App oder bei Kontakten mit Risikopatienten einer Selbstauskunft, die auf einem Formblatt bzw. im Rahmen eines digitalen Registrierungsvorgangs festgehalten wird.

Die Gebühr in Höhe von 3 € muss ab dem 30. Juni 2022 entrichtet werden, wenn man sich vor dem Besuch einer Veranstaltung in einem Innenraum, vor dem Besuch einer vulnerablen Person oder bei Warnung durch die Corona-Warn-App testen lassen will.

Nein. Der Eigenanteil ist weder bei einer Zuzahlungsbefreiung anrechenbar noch können wir ihn erstatten.

Anlasslose Tests können dazu beigetragen, dass Labore überlastet werden und die Statistik verfälscht wird. Daher wird von anlasslosen Tests abgeraten. Wenn keiner der oben genannten Gründe für einen kostenlosen oder 3 Euro-Bürgertest vorliegt und dennoch getestet werden sollte, ist das im Testzentrum weiterhin möglich, muss aber selbst bezahlt werden.

Symptomatische Patientinnen und Patienten sollten zum Arzt gehen. Sie werden künftig durch die Hausärzte oder Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) getestet. Die Abrechnung erfolgt über die Krankenkassenkarte.

Ärztinnen und Ärzte können im Rahmen der Krankenbehandlung bei Vorliegen von COVID-19 spezifischen Symptomen eine PCR-Testung veranlassen. Dies gilt unabhängig von dem Vorliegen eines positiven Antigentests. Der Test ist für den Patienten kostenlos.

Fällt ein Antigen-Schnelltest positiv aus, hat die getestete Person einen Anspruch auf einen kostenlosen PCR-Test zur Bestätigung des Schnelltestergebnisses. Dies gilt auch bei Vorliegen eines positiven Selbsttests.

Nein, eine Warnmeldung der Corona-Warn-App bei asymptomatischen Personen reicht nicht mehr als Begründung für einen Anspruch auf PCR-Test aus. Den betroffenen Personen steht aber weiterhin der Anspruch auf Antigen-Schnelltestung mit einem Eigenanteil von 3 Euro zur Verfügung.


Schnelltestzentren - Übersicht nach Bundesländern

Es gibt derzeit zwei Testverfahren für den Nachweis von Corona-Viren: Den PCR-Test und den Antigentest, auch Schnelltest genannt. Mit diesen Tests wird untersucht, ob die Testperson Corona-Viren in sich trägt, die sie an andere Menschen weitergeben könnte – also ob die Person zum Testzeitpunkt ansteckend ist.

Hier finden Sie eine Übersicht der Testzentren und -möglichkeiten in Ihrem Bundesland: